Quelle: http://www.dasgeheimnis.de/web/maria.htm

Marias Botschaft an die Welt

Maria, die Mutter Jesus, gewinnt immer mehr Ansehen in den verschiedenen Kirchen unserer Welt. Gestützt wird dieser Umstand durch die ca. 900 Marienerscheinungen, wobei die Hälfte dieser Erscheinungen im 20. Jhdt waren. Was hat es mit diesen Erscheinungen auf sich? Warum pilgern Millionen von Gläubigen zu diesen Stätten? Haben sie eine Botschaft für uns Menschen? Diese Seite ist eine Zusammenfassung des Buches "Marias Botschaft an die Welt".

Ruf zur Umkehr Marienerscheinungen, wie sie in Salette, Fatima, Medjugorje, Conyers, usw., auftreten, rufen die Menschen nicht allein zu Umkehr, Nächstenliebe, Frieden, Selbstaufopferung und religiöse Hinwendung auf, sondern auch zu kirchlicher und politischer Kurskorrektur, der zum Weltfrieden führen soll.
 
  Aus diesem Grund schenkt auch die kirchliche Obrigkeit diesen Erscheinungen ihr Gehör. Der Papst weihte, aufgefordert durch eine solche Erscheinung, Europa, Russland und die ganze Welt und jede seiner politischen Entscheidungen dem unbefleckten Herzen Marias.



 
Die Ehrung Papst Johannes Paul II. küsste die Nachbildungen der Fatima-Erscheinung, die er selbst als "Unsere Liebe Frau" betitelte, schmückte sie mit Juwelen und schrieb ihr die Errettung bei dem Attentat vom 13.Mai 1981 zu.
 
  Diese Ehrung der Marienerscheinung von Fatima führte dazu, dass Millionen von Menschen sich durch dieses "Heiligtum" die Errettung erhoffen.

Seitens der katholischen Kirche gibt es nur wenig lehrmäßige Klarheit über diese Phänomene; offiziell besteht nur die sittliche Verpflichtung, die kirchlich anerkannten Marienerscheinungen zu achten.

 
Die Lehre: Offenbarung 12,1 Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt ...
 
  Die katholische Kirche lehrt, dass die Frau aus Offenbarung 12 die Maria der Bibel ist. Sie lehrt die unbefleckte Empfängnis Marias.

Was ist die unbefleckte Empfängnis?

Jeder Mensch dieser Erde steht unter der Erbsünde. Wir leben nicht mehr im Paradies und so haben wir unter dem Erbe der Sünde zu leiden, die unsere ersten Eltern (Adam und Eva) begangen haben.
Die katholische Kirche lehrt nun, dass Maria nicht unter dieser Erbsünde stand. Demzufolge hatte sie eine unbefleckte Empfängnis oder anders ausgedrückt, sie brachte Jesus zur Welt, ohne unter der Erbsünde zu stehen.

Was sagt die Bibel?

1. Mose 3,16 Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühsal sollst du Kinder gebären.

Da Maria angeblich nicht unter der Erbsünde steht, hatte sie auch keine Mühsal oder Schmerzen bei der Geburt.
Doch wenn wir Offenbarung 12,1 nochmals lesen, dann werden wir feststellen, dass die dort beschriebene Frau große Qual bei der Geburt hatte.

Fazit: Entweder ist die Frau aus Offenbarung 12 nicht Maria, da Maria bei ihrer Geburt keine Schmerzen hatte, oder Maria war nicht sündlos, da sie nach Offenbarung 12 Schmerzen bei der Geburt hatte. In jedem Fall ist die Lehre der katholischen Kirche falsch! Doch wir kommen später noch einmal darauf zurück.

Hinweis: In Römer 3,10 heißt es, dass keiner gerecht ist, auch nicht einer. Die einzige Ausnahme, von der die Bibel berichtet, ist Jesus. Wenn Maria nun dieselben Eigenschaften wie Jesus hätte, zumindest was die Sündlosigkeit anbelangt, so würde Römer 3,10 nicht mehr stimmen und wir müssten die Bibel als Grundlage unseres Glaubens abtun, weil fundamentale Glaubenslehren einfach falsch wären.


 
Die Lüge Oft stellen sich die Erscheinungen mit einer Krone von 12 Sternen auf dem Kopf und auf einem Mond stehend dar.
Lesen Sie einige Aussagen von Marienerscheinungen:

Fatima, Portugal, 1917: "Ich werde dich niemals verlassen. Mein unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird."

Montichiari-Fontanelle, Italien, 1946: "Nach meiner Aufnahme in den Himmel habe ich mich immer als Mutter und Mittlerin zwischen meinem göttlichen Sohn Jesus Christus und die ganze Menschheit gestellt. Wie viele Gnaden habe ich in all diesen Jahrhunderten gewährt ..".
 
  Die Erscheinungen stellen sich selbst als die Frau aus Offenbarung 12 dar. Sie behaupten, sündlos zu sein, und geben sich als Maria, die Mutter Jesu aus.

Wie wir vorher gesehen haben, kann dies nicht sein. Entweder war Maria sündlos, oder sie ist die Frau aus Offenbarung 12 oder sie ist keines von beidem.

In der Bibel wird nicht berichtet, dass Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Hätte Maria gesündigt, so wäre sie derzeit nicht im Himmel, denn der Sünde Sold ist der Tod (Römer 6,23). Damit sich diese Erscheinung rechtfertigen kann, muss sie behaupten, dass Maria sündlos war, denn sonst müsste sie ja jetzt immer noch ruhen bis Jesus das 2. Mal wiederkommt und könnte sich somit den Menschen nicht zeigen.

 
Wunder Die Erscheinung von Fatima 1917 sagte: "Ich will, dass ihr am Dreizehnten zur Cova da Iria kommt und dass ihr weiterhin täglich den Rosenkranz betet; ich werde im letzten Monat ein Wunder wirken, damit alle glauben."
 
  Was geschah an diesem letzten Monat?

Etwas 70.000 Zuschauer sahen, wie sich mitten an einem strahlend blauen Himmel die Sonne zu drehen begann, nacheinander in alle Farben des Regenbogens wechselte und dann "blutrote Feuerstreifen" über den Himmel schleuderte. Zuletzt geschah mit der Sonne etwas, das noch nie da gewesen war: Der Feuerball wirbelte wie irre am Himmel umher und schien dabei zu zittern und zu zucken und dann hastig im großen Zickzack auf die Menge zu stürzen.

Dieses Wunder geschah, um die Echtheit der Erscheinung zu bezeugen und wirklich, das hätte jeder beeindruckend gefunden.

Doch was schreibt die Bibel dazu?

Matthäus 24.24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.

Wie wir sehen, warnt uns die Bibel vor solchen Wundern. Wir müssen der Bibel glauben, nicht irgendwelchen übernatürlichen Begebenheiten. Und wenn das Wort (die Bibel) uns klar macht, dass diese Erscheinungen eigentlich nicht die Maria der Bibel sein kann, dann bleibt nur noch eine Lösung übrig: ein gefallener Engel (Dämon), der sich als Maria ausgibt.

 
Der Vermittler Viele Marienerscheinungen haben behauptet, sie seien der Vermittler zwischen Gott und den Menschen:

Montichiari-Fontanelle, Italien, 1964: "Nach meiner Aufnahme in den Himmel habe ich mich immer als Mutter und Mittlerin zwischen meinem göttlichen Sohn Jesus Christus und die ganze Menschheit gestellt. Wie viele Gnaden habe ich in all diesen Jahrhunderten gewährt.."

Medjugorje. Bosnien, 1981: "Heute lade ich euch ein, nachzudenken, warum ich so lange bei euch bin. Ich bin die Mittlerin zwischen euch und Gott"
 
  Diese Erscheinungen behaupten, Maria zu sein, die Mutter Jesu. Und nach ihrer Aufnahme in den Himmel sei sie die Mittlerin zwischen Gott und den Menschen.

Was sagt die Bibel dazu?

1.Timotheus 2,5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.

Dies ist eine eindeutige Aussage darüber, dass es nur einen Mittler gibt: Jesus. Wer immer diese Erscheinungen auch sind, sie stehen nicht im Einklang mit der Bibel und versuchen, dem Menschen einen anderen Erlöser oder Vermittler "unterzuschieben".

Hinweis: Wir können solche Erscheinungen nur anhand der Bibel prüfen. Sie ist die einzige Schutzwehr, die wir Menschen haben, um Satans Pläne, die Menschheit zu verführen, zu entlarven.

 
Das globale Netz Ist es immer die gleiche Erscheinung oder sind es völlig unabhängige Phänomene?

Betrachten Sie folgende Aussagen von Erscheinungen:

Irland, 1985: "Ich werde mich noch vielen Menschen an vielen Orten zeigen."
Bessbrook, 1987: "Die Botschaften hier sind die Botschaften von Medjugorje."
Necedah, 1949: "Ich erscheine, um die Menschheit zu warnen, so wie ich die Menschheit in Fatima, Lipa und La Salette gewarnt habe"

  So wie es scheint, hängen alle Marienerscheinungen miteinander zusammen und verweisen sogar aufeinander. Da drängt sich der Eindruck auf, dass diese Erscheinungen wirklich Maria sind, die sich zu unterschiedlichen Zeiten, unterschiedlichen Menschen zeigt. Aber warum?

Wie wir vorher gesehen haben, entsprechen die Aussagen dieser Erscheinungen nicht dem Wort Gottes, der Bibel und können somit nicht von Gott sein.

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Der große Clou Viele Erscheinungen hatten meistens eine Nachricht an den jeweiligen Papst:

La Salette, 1846: "Ihr müsst den Bischof und den Papst über die Dringlichkeit und große Bedeutung dieser Botschaft für die gesamte Menschheit informieren."

Wie bei anderen Erscheinungen auch, forderte die Erscheinung von Medjugorje die Seher auf, eine geheime Botschaft an den Papst weiterzuleiten. Eine Pilgerin berichtet von einer Unterhaltung: "Meine Frage an Maria wäre: 'Hat unsere Liebe Frau eine Botschaft an unseren heiligen Vater?', 'Ja', antwortete sie. 'Nun, wie lautet sie?', 'Sie ist nur für ihn bestimmt!'".
 
Was sind das für Botschaften an den Papst?

Bemerkenswert ist, dass viele Päpste diesen Erscheinungen Ehrerbietung erweisen. Im Mai 1946 lies Papst Pius XII. ein Diadem im Wert von 800.000 DM nach Fatima senden, um die dortige Madonna zu ehren. 1979 überbrachte Papst Johannes Paul II. eine goldene Rose als Andenken an die goldene Rose, die diese Erscheinung trug.

Fatima, 1917. Eine Seherin berichtet: "Unsere liebe Frau möchte, dass der Papst und alle Bischöfe der Welt an einem besonderen Tag Russland ihrem unbefleckten Herzen weihen. Wenn dies geschieht, werde sie Russland bekehren und es werde Frieden sein.".

Das Papsttum reagierte auf diese Nachricht:
- Am 7.7.1952 vollzog Papst Pius XII. die Weihe. Doch dies geschah nicht mit der Übereinstimmung der Bischöfe. Die Weihung war ungültig!
- Im Jahre 1964 versuchte es Papst Paul VI. Doch auch hier scheiterte es.
- Am 25.3.1984 wurde die Weihe endlich durch Papst Johannes Paul II. in der Peterskirche in Rom vollzogen.

Wie wir sehen, existiert ein enges Zusammenspiel zwischen den Erscheinungen und dem Papsttum.
Und jetzt das Erstaunliche: Die Erscheinungen und das Papsttum rechtfertigen sich gegenseitig!

1830: Die Erscheinung in Paris fördert den Gedanken der unbefleckten Empfängnis Marias.
1846: Die Erscheinung von La Salette fördert den Gedanken der Unfehlbarkeit des Papstes.
1854: Papst Pius IX. verkündet die Unbefleckte Empfängnis als Dogma.
1858: Die Erscheinung von Lourdes bestätigt die Unbefleckte Empfängnis und bekräftigt Papst Pius IX. in seiner Überzeugung, dass er bereits unfehlbar sei.
1870: Eine Erscheinung bestätigt die Unfehlbarkeit des Papstes.
1870: Pius IX. erlangt beim 1. Vatikanischen Konzil die Unfehlbarkeit.
1950: Pius XII. verkündet die Aufnahme Marias in den Himmel als Dogma. Grundlage hierfür ist die Unbefleckte Empfängnis Marias und die Unfehlbarkeit des Papstes.
Heute: Heute haben diese Erscheinungen die Autorität, ihr Auftreten zu rechtfertigen und können somit zur Formulierung neuer Dogmen beitragen.






Wie wir gesehen haben, haben diese Erscheinungen absolut keinen biblischen Ursprung. Es scheint, als dienten diese Erscheinungen nur dazu, dem Papsttum wieder die Macht zu verleihen, die es einst hatte, als es noch alle Menschen verfolgte, die die Bibel als Wahrheit angenommen hatten.

Hinweis: Nach Offenbarung 13,3 wissen wir, dass das päpstliche Rom wieder die gleiche Macht wie im Mittelalter haben wird, denn seine tödliche Wunde, die er 1798 n. Chr. durch Napoleon erhielt (vgl. Daniel 7,25), wird heilen ...