Quelle: http://www.dasgeheimnis.de/web/offenbarung_20.htm

Offenbarung 20

Offenbarung 20,1-3 Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit.
 
  Chronologisch gesehen schließt sich dieses Kapitel an das vorhergehende an. Offenbarung 19 endete mit der Wiederkunft Jesu, bei der die Gegner Gottes sowohl durch die Herrlichkeit Jesu, als auch durch die sieben letzten Plagen aus Offenbarung 15/16 getötet wurden. Die Nachfolger Jesu sind bei seiner Wiederkunft entweder vom Tode auferstanden oder lebendig dem Herrn entgegengerückt worden (1. Thessalonicher 4,16.17):

Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Die Nachfolger Jesu sind zusammen mit ihm im Himmel und alle Gegner Gottes wurden bei der Wiederkunft getötet. Satan ist aber immer noch am Leben, denn so sagt es dieser Text hier.

Der Engel, der nun vom Himmel kommt, hat den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette. Die Kette und der Schlüssel sind Symbole der Macht des Engels. Satan wird durch den Engel für 1000 Jahre gefesselt und kann sich nicht dagegen wehren.

Wer ist dieser Engel?

Um dies bestimmen zu können, müssen wir das irdische Heiligtum (vgl. Das himmlische Heiligtum) betrachten. Am großen Versöhnungstag wurde das Heiligtum gereinigt und die Sünden wurden anschließend auf einen Bock gelegt, der in die Wüste geführt wurde (3. Mose 16,6-8.10.20-22):

Und Aaron soll einen Stier, sein Sündopfer, darbringen, daß er für sich und sein Haus Sühne schaffe, und danach zwei Böcke nehmen und vor den HERRN stellen an der Tür der Stiftshütte und soll das Los werfen über die zwei Böcke: ein Los dem HERRN und das andere dem Asasel. ... Aber den Bock, auf welchen das Los für Asasel fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, daß er über ihm Sühne vollziehe und ihn zu Asasel in die Wüste schicke. ... Und wenn er die Entsühnung des Heiligtums vollbracht hat, der Stiftshütte und des Altars, so soll er den lebendigen Bock herzubringen. Dann soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihm bekennen alle Missetat der Israeliten und alle ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste bringen lassen, daß also der Bock alle ihre Missetat auf sich nehme und in die Wildnis trage; und man lasse ihn in der Wüste.

Durch den hohepriesterlichen Dienst des Priesters im irdischen Heiligtum, sollte der Dienst Jesu im Himmel verdeutlicht werden. Nach Hebräer 8,1 ist Jesus unser großer Hohenpriester. Nachdem nun das irdische Heiligtum von den Sünden gereinigt wurde, wurden die Sünden auf den Bock für Asasel gelegt.

Hinweis: Viele Ausleger sind sich darüber einig, dass Asasel für Satan steht. Der heutige Begriff Sündenbock entstammt aus diesem Ereignis.

Nachdem nun die Sünden auf den Bock gelegt wurden, wurde er durch einen Mann in die Wüste geführt. Der Bock wurde also nicht durch den Hohenpriester selbst geführt. Da der Abschluss des großen Versöhnungstagssinnbildlich auf dieses Ereignis verweist (vgl. Das himmlische Heiligtum), bei dem auf Satan die ganze Schuld der Menschheit gelegt wird, können wir daraus schließen, dass der Engel nicht Jesus ist, sondern ein "normaler" Engel. Satan hat seine Macht verloren, so dass er von einem Engel für 1000 Jahre gebunden werden kann.

Um den Abgrund verstehen zu können, müssen wir 1. Mose 1,2 betrachten:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Der Abgrund und die Tiefe haben denselben Wortstamm. Die Tiefe drückt den chaotischen, ursprünglich wüsten Zustand der Erde aus, bevor sie durch die Schöpfung vollkommen geordnet wurde (vgl. Evolution gegen Schöpfung). Nach der Wiederkunft Jesu wird unsere Erde in ähnlicher Weise aussehen. Da die Nachfolger Jesu bereits im Himmel sind, wird kein Mensch mehr auf Erden leben. Durch die sieben letzten Plagen sind Inseln verschwunden und Berge versetzt worden. Die Erde wird folglich den gleichen wüsten Zustand wie vor der Schöpfung erreicht haben.

Satan wird nun auf dieser Erde, dem Abgrund, gefesselt sein. Da er keine Möglichkeiten mehr besitzt wird, Menschen oder Völker zu verführen, werden ihm im wahrsten Sinne des Wortes "die Hände gebunden" sein. Nachdem Satan während eines langen Zeitraums viele Menschen zur Auflehnung gegen den Gott des Himmels verführte, bedeutet dies eine große Strafe für ihn, für 1000 Jahre gefesselt zu sein.

Hinweis: Viele Christen glauben, dass das tausendjährige Friedens-Reich (Millennium) vor der Wiederkunft Christi hier auf Erden sein wird. Doch wie wir noch später sehen werden, kann dies nicht sein. Gerade Matthäus 24 macht uns sehr deutlich, dass vor der Wiederkunft Jesu kein Frieden auf Erden herrschen wird, sondern Kriege und Katastrophen (vgl. Die Zeichen).

Am Ende des tausendjährigen Reiches wird Satan losgelassen. Wenn nun während dieser 1000 Jahre Satan niemand verführen konnte und somit gebunden war, so muss dies zwangsläufig bedeuten, dass nach den tausend Jahren die Völker wieder verführt werden können. Doch dazu später ...

 
Offenbarung 20,4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.
 
  An Hand dieser Stelle erfahren wir, dass zu Beginn des tausendjährigen Reichs die Nachfolger Jesu Gericht im Himmel halten werden. Sie werden nicht gerichtet, sondern sie richten selbst. Weil sie mit Christus während dieser tausend Jahre regieren werden, können sie nicht gerichtet werden. Aber über wen werden die Nachfolger Jesu richten? Betrachten wir dazu 1. Korinther 6,3:

Wißt ihr nicht, daß wir über Engel richten werden?

Die Heiligen im Himmel werden also während der tausend Jahre unter anderem auch über die gefallenen Engel Gericht halten. Die Bibel erwähnt hier verschiedene Gruppen: die Nachfolger Jesu aller Zeitalter und die darin enthaltenen Martyrer und diejenigen, die nicht das Tier und sein Bild angebetet haben. Während die Martyrer diejenigen sind, die um des Zeugnisses Jesu willen getötet wurden, so haben die anderen nach Offenbarung 15,2 den Sieg über das Tier und sein Bild erlangt. Sie haben an die dritte Engelsbotschaft aus Offenbarung 14,9 geglaubt und haben nicht das Malzeichen des Tieres angenommen.

Hinweis: An dieser Stelle wird schon angedeutet, dass nur die Nachfolger Jesu zu Beginn des tausendjährigen Reichs auferstehen werden. Wie wir noch in den nächsten Versen sehen werden, beschreibt die Bibel zwei Auferstehungen.

 
Offenbarung 20,5.6 Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.
 
  Wie wir schon weiter oben gesehen haben und wie es dieser Text ebenfalls aussagt, sind die treuen Nachfolger Jesu bereits zu Beginn der 1000 Jahre auferstanden und regieren zusammen mit Jesus im Himmel. Die anderen Toten werden aber erst nach den 1000 Jahren auferstehen. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die Bibel berichtet eindeutig von zwei voneinander unabhängigen Auferstehungen.

Ebenfalls wird hier der zweite Tod angesprochen, den aber nur die Gottlosen erleben werden. Dies werden wir noch in Vers 14 genauer untersuchen.

Im Alten Testament durfte nur der Hohenpriester ins Allerheiligste gehen (vgl. Das himmlische Heiligtum), dem Ort, wo Gott auf Erden wohnte. Im Himmel dürfen aber alle direkt zu Gott gehen, deshalb sind sie Priester Gottes.

Hinweis: Nostradamus prophezeite ein tausendjähriges Friedensreich auf Erden. Jeder, der an diese Prophezeiung glaubt, ist ernsthaft in Gefahr. Die Bibel sagt nämlich voraus, dass kurz vor der Wiederkunft Jesu die größte Trübsal auf Erden sein wird, die es je gegeben hat (vgl. Daniel 12,1). Bis zum Kommen Jesu, so sagt es uns Matthäus 24, wird es keinen Frieden geben.

 
Offenbarung 20,7-10 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie. Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
 
  Am Ende der tausend Jahre kommt die heilige Stadt, in der sich die Nachfolger Jesu während jener Zeit befanden, vom Himmel auf die Erde. Näheres über die heilige Stadt erfahren Sie in Offenbarung 21.

In Vers 5 haben wir bereits gesehen, dass die gottlosen Toten, die seit Kain auf dieser Erde gelebt haben, ebenfalls am Ende der tausend Jahre auferstehen werden. Es ist die Zeit, wenn Satan losgelassen wird. Während der tausend Jahre war Satan gefesselt. Ihm waren die Hände gebunden, weil er niemanden verführen konnte. Nachdem jetzt aber die Gottlosen wieder auferstanden sind, kann Satan wieder Menschen verführen. Er wird von seinen Fesseln befreit.

Satan verführt nun alle Menschen, Krieg zu führen gegen die Heiligen und gegen die heilige Stadt. In Offenbarung 12,7 haben wir gesehen, dass der Kampf zwischen Gott und Satan bereits im Himmel begonnen hat. Satan wird nicht aufgeben, sondern der Krieg, in den die ganze Menschheit verwickelt ist, wird erst dann zu Ende sein, wenn Satan endgültig vernichtet wird.

Satan muss so vom Hass gegen Gott geblendet sein, dass er die Nichtigkeit seines Angriffs nicht erkennt. Ein Engel reichte aus, um Satan für 1000 Jahre zu binden. Nun will er mit den gottlosen Menschen gegen die Heiligen und sogar gegen Jesus, den Herrn des Universums selbst kämpfen. Ein Vorhaben, das zum Glück schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist.

Hinweis: Gog und Magog waren gottlose Menschen zur Zeit des Alten Testaments (vgl. Hesekiel 38). Dies soll andeuten, dass zu den Völkern, die Satan verführen wird, alle gottlosen Menschen seit Kain gehören werden, da explizit Personen aus dem Alten Testament aufgeführt sind.

Nachdem Satan und seine Anhänger zum Krieg bereit waren, ließ Gott Feuer vom Himmel fallen und vernichtete sie dadurch. Durch das Feuer wird die Erde völlig vom Bösen und von der Sünde gereinigt werden. Es ist der Beginn der neuen Erde, die in Offenbarung 21 beschrieben ist.

Der feurige Pfuhl stellt die Strafe für Satan, für das Tier (vgl. Offenbarung 13) und für den falschen Propheten (vgl. Offenbarung 19,20) dar. Man darf sich das nicht so vorstellen, als dass es für immer und ewig einen feurigen Pfuhl geben wird. Vielmehr soll damit die Auswirkung der Strafe angedeutet werden. Wer sich gegen Gott auflehnt und seine Sünden nicht bereut, wird für immer und ewig vernichtet werden. Spätestens aber bei der neuen Erde wird alles Böse und auch der Tod nicht mehr vorhanden sein. Somit wird logischerweise auch der feurige Pfuhl nicht mehr vorhanden sein. Aber die Auswirkungen der Strafe werden für alle Zeiten gültig sein.

 
Offenbarung 20,11.12 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.
 
  Nachdem Johannes den Untergang Satans und all seiner Anhänger gesehen hatte, sieht er hier nun das Weltgericht, bei dem die Gottlosen nach ihren Werken gerichtet werden. Nicht ein Gottloser wird dabei vergessen. Selbst das Meer gibt die Toten heraus.

Was heißt das nun, dass die Toten nach ihren Werken gerichtet werden?

Genau wie es bei den Heiligen unterschiedliche Heiligkeitsgrade geben wird, so wird das Strafmaß bei den Gottlosen auch unterschiedlich ausfallen. Wer Menschen zur Auflehnung gegen Gott verführt hat, wird ganz sicher ein höheres Strafmaß erhalten, als jemand, der dies nicht getan hat. Die Bibel berichtet zwar in Römer 6,23, dass der Lohn der Sünde der Tod ist, aber Gott wird sicherlich die Art und Weise seiner Bestrafung, die zum Tod führt, den Werken der Menschen anpassen, denn schließlich ist er ein gerechter Gott und von daher wird auch das Strafmaß gerecht sein.

Viel wichtiger für uns ist, dass anscheinend alles was wir tun in Büchern verzeichnet wird (Prediger 12,4):

Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.

Weil alles, was wir tun, in himmlischen Büchern verzeichnet wird, so ist es wichtig, dass wir unsere Sünden bereuen und Jesus bekennen, damit unsere Sünden aus den Büchern gestrichen werden. Gott sei Dank haben wir einen Fürsprecher im Himmel, der uns unsere Sünden vergeben und uns seine Gerechtigkeit schenken will (1. Johannes 1,7-9):

Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Alle, die im Buch des Lebens stehen, werden errettet werden. Jesus sagte in Lukas 10,20, dass wir uns freuen sollen, wenn unsere Namen im Himmel geschrieben sind. Da Gottes Urteil gerecht ist, wird er vermutlich den Gottlosen das Buch des Lebens vorlegen um zu zeigen, dass ihre Namen darin nicht enthalten sind.

Das wichtigste im Leben ist, unsere Beziehung zu Gott durch Jesus in Ordnung zu bringen, damit unsere Namen im Buch des Lebens verzeichnet sind.

 
Offenbarung 20,14.15 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
 
  Die Bibel berichtet von zweierlei Tod. Der erste Tod versetzt den Menschen in einen schlafähnlichen Zustand. Dieser Tod erhielt durch die Sünde Einzug in unsere Welt. Prediger 9,5.6 drückt diesen Zustand des Schlafens folgendermaßen aus:

Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht.

Der Tote ruht im Grab bis zu seiner Auferstehung, wobei es hier ebenfalls zwei Auferstehungen gibt. Bei der Wiederkunft Jesu werden die Gerechtfertigten zum ewigen Leben auferstehen und nach den tausend Jahren werden die Ungerechten auferstehen.

Hinweis: In Johannes 11,11-13 wird uns berichtet, wie Lazarus verstorben war. Jesus bezeichnete diesen Zustand selbst als einen Schlaf.

Die Gottlosen werden aber nach ihrer Auferstehung nach ihren Werken gerichtet und dann endgültig vernichtet. Dies ist der zweite Tod, weil dessen Auswirkung für alle Ewigkeit bestehen bleibt. Nur wer im Buch des Lebens steht, wird erlöst werden.