Quelle: http://www.dasgeheimnis.de/web/aktuelles.htm

Aktuelles

06.01.2017 Jubiläum: 500 Jahre Reformation - Aber was wird gefeiert?

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Bei den Thesen ging es gegen den Missbrauch des kirchlichen Ablasses, zu dem auch das Thema "Fegefeuer" gehörte. Es war der Beginn der reformatorischen Bewegung in Deutschland. Aus dieser Bewegung gingen die verschiedenen protestantischen Kirchen hervor (siehe Warum so viele Religionen?). Und 2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Sogar einen bundesweiten Feiertag wird es dieses Jahr am Reformationstag geben. Und deshalb muss die Frage erlaubt sein: Was wird eigentlich gefeiert?

Vor 18 Jahren, am 31. Oktober 1999, also auch am Reformationstag (!), wurde eine gemeinsame Rechtfertigungserklärung zwischen der päpstlichen Kirche und dem Lutherischen Weltbund unterzeichnet. Deshalb wird von manchen Protestanten behauptet, die Reformation sei zu Ende. Und nicht wenige protestantische Kirchen rennen zurück nach Rom. Dabei gibt es doch nichts mehr zu fürchten als zu vergessen, wie der Herr in der Vergangenheit geführt hat. Und wieder dieselbe Frage: Was wird eigentlich gefeiert? Das Ende der Reformation?

Mit seinen 95 Thesen wollte Martin Luther den Blick der Menschen hin zur Bibel lenken. Denn nur in der Bibel wird beschrieben, was Gott tat und auch heute noch tut, um Menschen das ewige Leben zu ermöglichen (siehe Wie erhalte ich ewiges Leben). Und Luther erkannte, dass wir uns nicht durch eigene Werke den Himmel verdienen können, sondern dass wir darauf vertrauen müssen, dass Jesus Christus am Kreuz sein Leben für die Schuld unserer Sünden gegeben hat.

Damit wir Menschen das aber besser verstehen können, gab Gott uns im Alten Testament das Heiligtum mit seinem Dienst.

Heiligtum

Dieses Heiligtum sollte den Weg zum ewigen Leben, also zu Gott, verständlich machen:

Der Vorhof
1. Opferaltar Sinnbild für das Opfer Jesu am Kreuz
2. Waschbecken Sinnbild für die Glaubens-Taufe

Im Heiligen
3. Schaubrote Sinnbild für Gottes Wort (geistliche Nahrung)
4. Räucheropferaltar Sinnbild für die Gebete der Gläubigen
5. Leuchter Sinnbild für die Gemeinde Gottes, die das Licht des Evangeliums verbreitet

Im Allerheiligsten
6. Die Bundeslade Die biblischen 10 Gebote als Ausdruck des Charakter Gottes
7. Der Gnadenthron Sinnbild für die Erlösung aus Gnade
8. Die Schechina Sinnbild für die Gegenwart Gottes

Am Anfang lebten die Menschen in Harmonie mit Gott und seinem Universum. Durch die Sünde, d. h durch den Vertrauensbruch, verloren wir Menschen das ewige Leben. Um die Menschen wieder in die Gemeinschaft mit Gott zurückzuführen, ersannte sich Gott den Erlösungsplan. Dieser Weg der Erlösung besteht nun darin, dass man an Jesu stellvertretenden Tod glaubt, sich als Folge des Glaubens durch Untertauchen taufen lässt, sich vom Wort Gottes "nährt", also die Bibel studiert, zu Gott betet, seinen Glauben als Licht in der Welt bezeugt, die Gebote Gottes bejaht und sie hält und die Gewissheit hat, dass man durch Gnade errettet wird. Da im alttestamentlichen Heiligtumsdienst immer auch ein Hohepriester nötig war, dieser aber nur ein Sinnbild auf Jesus ist, der unser wahre Hohepriester ist (vgl. Hebräer 4,14), kann Jesus zu recht sagen, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass niemand zum Vater kommen kann, außer durch ihn. Jesus Christus, Gott und Schöpfer des Universums, brachte das nötige Opfer um uns zu erlösen. Und er ist es auch, der als Mittler im Himmel für uns dient (vgl. 1. Timotheus 2,5). Welch einen großartigen Gott vermittelt doch die Bibel!

Zur Zeit der ersten Christenheit war dieser Weg der Erlösung genauestens bekannt. Doch Paulus sagte voraus, dass sich dies ändern würde:

2. Thessalonicher 2,3.4 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.

Auch schon im AT wurde im Propheten Daniel in Kapitel 8 vorhergesagt, dass eine Macht, die aus dem heidnischen Rom entstehen sollte, die biblische Wahrheit verändern würde:

Daniel 8,11.12 Ja, es wuchs bis zum Fürsten des Heeres und nahm ihm das Tägliche weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums. Und es wurde Frevel an dem Täglichen verübt, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden. Und was es tat, gelang ihm.

Auch heute noch, auch nach 500 Jahren Reformation, ist der Abfall von der biblischen Wahrheit überdeutlich:

  • Das Opfer Jesu wurde durch die heilige Messe / Eucharistie ersetzt (Transsubstantiation)
  • Die Glaubenstaufe wurde durch die Säuglingstaufe ersetzt
  • Der Besitz der Bibel, das Wort Gottes, wurde im Mittelalter unter Todesandrohung verboten
  • Die Gebete zu Gott wurden durch Heiligenverehrung und Beichte ersetzt
  • Menschen, die die biblische Wahrheit verkündigten, wurden verfolgt und getötet
  • Die 10 Gebote, die Gott mit eigenem Finger auf Stein geschrieben hatte, wurden verändert (vgl. Malzeichen des Tieres)
  • Die Erlösung durch Gnade wurde durch Erlösung durch Werke ersetzt

Martin Luther hatte durch Bibelstudium das zentrale Element der Erlösung wieder entdeckt: Erlösung durch Gnade. Erlösung durch den Tod Jesu auf Golgatha. Aber was ist nun 500 Jahre später? Ist die Reformation zu Ende? Gibt es in Anbetracht einer gemeinsamen Rechtfertigungserklärung überhaupt einen Anlass zum Feiern?

Statt feiern sollten wir uns lieber bewusst machen, dass die Reformation weitergehen muss. Protest ist angebracht, wo immer etwas anderes als das Wort Gottes gelehrt wird. Denn die meisten Menschen auf dieser Welt kennen den Weg zum ewigen Leben leider überhaupt nicht. Aber das lässt sich zum Glück ändern ...

Matthäus 24,14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.


20.09.2015 Sabbat oder Sonntag? Welcher ist der richtige Ruhetag?

In letzter Zeit häufen sich Artikel in den Online-Medien, in denen der biblische Ruhetag erwähnt wird. So auch geschehen am 14. September 2015 bei FOCUS Online:

"Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig." Diese Erzählung aus der Schöpfungsgeschichte ist wohl den meisten von uns geläufig. Ihr verdanken wir schließlich den wohl schönsten Tag der Woche: Den arbeitsfreien Sabbat oder Sonntag, wie der siebte Tag bei uns genannt wird.

Man verweist auf die Bibel und erklärt den Sonntag zum 7. Tag der Woche. Aber ist er das auch? Ist der Sonntag der biblische Ruhetag? Nun, die Bibel nennt den siebten Tag der Woche Sabbat. Und Gott gebietet uns in den 10 Geboten an diesem Tag zu ruhen, um Gemeinschaft untereinander und mit unserem Schöpfer zu haben:

2. Mose 20,8-11 Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

Weil Gott die Erde in 6 Tagen erschaffen hat (vgl. Evolution oder Schöpfung) und am 7. Tag ruhte, segnete Gott diesen Tag und heiligte ihn. Der Ruhetag ist also nicht heilig, weil wir Menschen ihn heilig machen, sondern Gott selbst heiligt diesen Tag. Und er legt einen ganz besonderen Segen darauf. Schon aus diesem Grund sollte es uns ein Anliegen sein zu erfahren, welcher Tag denn der 7. Tag der Woche ist!

Im Jahr 1976 gab es in Deutschland eine Kalenderumstellung. Die Woche begann jetzt nicht mehr mit dem Sonntag, sondern mit dem Montag. Wir alle kennen diese neue Ordnung, auch wenn der Mittwoch jetzt nicht mehr allzu viel Sinn ergibt. Denn der Mittwoch ist nur dann die Mitte der Woche, wenn die Woche mit dem Sonntag beginnt. Also vor 1976 war der Samstag der 7. Tag der Woche und heute ist es der Sonntag. Die Frage ist jetzt: Kann eine Kalenderumstellung den Tag ändern, den Gott segnet und heiligt und den er bei der Schöpfung der Welt eingesetzt hat?

Die meisten Menschen wissen, dass am Ostersonntag die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Aber ist Jesus am 7. Tag der Woche auferstanden? Die Bibel ist da eindeutig:

Lukas 23,54-24,1 Und es war Rüsttag, und der Sabbat brach an. Es folgten aber die Frauen nach, die mit ihm gekommen waren aus Galiläa, und beschauten das Grab und wie sein Leib hineingelegt wurde. Sie kehrten aber um und bereiteten wohlriechende Öle und Salben. Und den Sabbat über ruhten sie nach dem Gesetz. Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten. Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht.

Aus diesen wenigen Versen erfahren wir, dass Jesus am ersten Tag der Woche auferstanden und dass der Tag davor der Sabbat war. Denn die Frauen ruhten nach dem Gesetz. Wenn also Jesus am Sonntag auferstanden ist - denn an diesem Tag wird die Auferstehung gefeiert -, dann muss der Samstag der Sabbat sein. Nicht der Sonntag ist also der biblische Ruhetag, sondern der Samstag ist der Tag, den Gott geheiligt hat und auf dem sein Segen liegt. Und aus diesem Grund wird in 108 Sprachen dieser Welt unser Wort Samstag mit "Sabbat" wiedergegeben: in Portugiesisch und Spanisch: "Sabbado", in Russisch: "Sabbatu", in Bulgarisch: "Shubbata", in Arabisch: "As-Sabt", usw. (vgl. Der Ruhetag Gottes - Sabbat). Die Juden feiern deshalb den Sabbat auch nicht am Sonntag, sondern am Tag zuvor. Und das schon spätestens seit dem Auszug aus Ägypten.

Hinweis: Zwar lehnen die allermeisten Juden bis auf den heutigen Tag Jesus als Messias und Erlöser ab, obwohl seine Taufe und sein Tod im AT auf das Jahr genau vorhergesagt wurden (vgl. Daniel 9). Doch weil die 10 Gebote im Alten Testament stehen, sind diese nicht nur die Richtschnur für die Juden, sondern auch für alle Christen, denn Jesus sagte, dass die Gebote sich nicht ändern werden (vgl. Matthäus 5,16.17) und im Prediger steht, dass die Gebote für alle Menschen gelten (vgl. Prediger 12,13.14).

Manch einer wird jetzt sicherlich denken, dass es doch egal ist, welchen Tag man als Ruhetag hält. Hauptsache, man hält den 7-Tage-Rhythmus ein. Aus menschlicher Sicht ist dieser Gedanke durchaus nachvollziehbar. Die entscheidende Frage dazu ist aber, wie Gott darüber denkt! Dazu ein paar Gedankenanstöße:

  1. Wie viele Tage hat Gott geheiligt?
  2. Welchen Tag hat Gott als einzigen gesegnet?
  3. Wie viele Tage hätte Gott segnen müssen, wenn allein der 7-Tage-Rhythmus richtig wäre?
  4. Ist die Übertretung des Sabbats Sünde und musste Jesus auch für diese Sünde am Kreuz sterben, damit wir Vergebung erlangen, wenn wir darum bitten?
  5. Wird Gott Menschen ewiges Leben schenken, wenn sie in Sünde weiterleben wollen?
  6. Jesus trug die Strafe für unsere Sünden. Erwartet Gott nun, dass Nachfolger Jesu aus Dankbbarkeit die Gebote Gottes halten?

Sie werden vielleicht überrascht sein, dass Gott bereits im AT in Daniel 7,25 vorhergesagt hatte, dass eine religiöse Macht, die aus dem heidnischen Rom hervorgeht, sich unterstehen wird, Zeit und Gesetz zu ändern. Auch die Warnung vor der Annahme des Malzeichen des Tieres macht deutlich, dass es dem Schöpfer des Himmels und der Erde alles andere als egal ist, wen wir anbeten und an welchem Ruhetag wir das tun. Entscheidend ist, ob wir Jesus lieben. Ob wir dankbar dafür sind, dass er am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist. Wenn wir das sind, dann sollten wir über folgende Worte der Bibel nachdenken:

Johannes 14,15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

Johannes 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

1. Johannes 2,1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

1. Johannes 2,4 Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.


Wollen auch Sie diesen Segen erleben, der nur auf dem Sabbat liegt? Wollen auch Sie Gott gehorsam sein, weil sie ihn lieben? Es gibt weltweit viele christliche Kirchen, die am Sabbat (Samstagmorgen) Gottesdienst feiern. Eine Übersicht vom deutschsprachigen Raum (D/A/CH) finden Sie auf der FAQ-Seite.


01.03.2015 Shimon Peres fordert UNO der Religionen

Kaum ein Tag vergeht, indem die Medien uns nicht verdeutlichen, wie sehr sich manche Religionen in dieser Welt radikalisieren. Da ist von Muslimbrüdern in Ägypten die Rede, von Boko Haram in Nigeria oder dem IS in Syrien und dem Irak. Und die westliche Welt erkennt, dass man mit militärischer Macht keine Religion bekämpfen kann. Man kann Staaten bekämpfen, aber keine Ideologie. Und so fordert Shimon Peres (ehem. israelitischer Präsident), dass die UNO durch eine UNO der Religionen ersetzt werden solle:

"Die UNO hat ihre Zeit hinter sich: Was es braucht, ist eine Organisation der Vereinten Religionen, eine UNO der Religionen." (Famiglia Cristiana).

"Wenn ich mich heute umsehe, stelle ich eine Sache fest: Vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte ist der Heilige Vater eine respektierte Führungsgestalt, die als solche nicht nur von vielen Menschen geachtet wird, sondern auch von den verschiedenen Religionen und ihren Vertretern. Mehr noch: Vielleicht ist er die einzige wirklich respektierte Führungsgestalt. Deshalb kam mir die Idee, die ich Papst Franziskus vorgeschlagen habe."


Eine UNO der Religionen unter Vorsitz des Papsttums soll den Fundamentalismus bekämpfen. Eine gute Idee?

Was auf den ersten Blick logisch nachvollziehbar klingt, ist in Wirklichkeit aber eine unheilvolle Verbindung von Kirche und Staat. Und eine solche Verbindung gab es in der christlichen Geschichte nicht nur einmal. Wer die Geschichte kennt, der weiß, dass die päpstliche Vorherrschaft in Europa 50-100 Mio. Menschen das Leben kostete. Verfolgung, Folter und Inquisition haben Europa in das finstere Mittelalter gestürzt. Wird die Welt sich jetzt wieder in die gleiche Richtung bewegen? Oder haben die Mächtigen dieser Welt aus der Geschichte gelernt, um nicht dazu verdammt zu sein, die gleichen Fehler noch einmal zu machen? Die biblischen Prophezeiungen machen leider deutlich, dass sich der ganze Irrsinn der vergangenen Zeiten noch einmal wiederholen wird:

Offenbarung 17,3-6 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu.

Offenbarung 17 beschreibt eine Situation, bei der am Ende eine religiöse Macht (= Frau, vgl. 2. Korinther 11,2) sich mit weltlicher Macht (= Tier, vgl. Daniel 7,23) verbinden wird. Und diese Verbindung wird zu Verfolgung und Blutvergießen der Nachfolger Jesu führen. Bedeutsam ist, dass die Merkmale der hier beschriebenen Frau den Merkmalen des Meertiers aus Offenbarung 13 entsprechen. Dieses Meertier ist aber eindeutig ein Symbol für das päpstliche Rom. Wenn also Shimon Peres eine UNO der Religionen unter Vorsitz von Papst Franziskus fordert, dann beschwört er genau jene unheilvolle Verbindung herauf, vor der uns Jesus in Kapitel 17 der Offenbarung warnt (vgl. Der Fall Babylons).

Hinweis: Eine Herleitung und Deutung der Symbolik des Meertiers finden Sie Offenbarung 13.

Leider werden die meisten Christen nicht erkennen, wohin all das führen wird. Doch noch gewährt uns Gott Zeit, um sein Wort zu studieren. Um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Um Babylon zu verlassen und sich den Übrigen anzuschließen, die Gottes Gebote halten und den Glauben Jesu haben. Denn die Bibel macht deutlich, die ganze Welt in einen Konflikt hineingezogen wird, bei dem jeder Mensch sich entscheiden muss, entweder das Tier anzubeten oder den Schöpfer. Entweder das Malzeichen des Tieres anzunehmen oder das Siegel Gottes.

Auf welcher Seite wollen Sie stehen?



30.11.2012 "Two and a Half Men"-Star wird Siebenten-Tags-Adventist

Star-Schauspieler Angus T. Jones wurde dieses Jahr im Juni, nachdem er die Drei-Engelsbotschaft kennengelernt und angenommen hatte, nach biblischem Vorbild durch Untertauchen in die weltweite Adventgemeinde getauft.

Bekannt wurde seine Bekehrung hauptsächlich dadurch, dass die großen Medien berichtet hatten, er würde zum Boykott seiner eigenen Sendung "Two and a Half Men" aufrufen. Wer sich aber mit seiner Bekehrung beschäftigt, der erkennt, dass es Jones nicht darum ging, seine Kollegen oder auch andere schlecht zu machen. Die Aussage "Die Sendung sei Dreck" ist einfach eine logische Schlussfolgerung eines Menschen, der sein Leben Jesus übergeben hat. Vermutlich würden viele Christen genaue dasselbe Urteil über diese Sendung abgeben.

Im Licht der Bibel sieht unsere Welt und vor allem die Medien eben doch ganz anders aus. Kaum ein Tag vergeht, in dem nicht gebetsmühlenartig versucht wird uns weiszumachen, dass die Erde und das Leben in Millionen von Jahren entstanden sein sollen. Oder dass z. B. Sex am Anfang einer Beziehung etwas völlig Normales sei. Wir Menschen schauen uns dies täglich an, bis wir gar nicht mehr hinterfragen, ob es richtig oder falsch, gut oder böse ist. Von daher ist die Aussage von Angus T. Jones eine sehr wertvolle Aussage in einer Zeit, in der die Liebe zur biblischen Wahrheit immer mehr verschwindet:

2. Thessalonicher 2,9-12 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

Aber noch dient Jesus im himmlischen Heiligtum für die Errettung von Menschen. Noch steht uns der heilige Geist zur Seite, um uns auf biblische Wahrheiten aufmerksam zu machen. Noch ruft Gott uns Menschen zur Buße auf. Angus T. Jones hat dem Wirken des heiligen Geistes Raum gegeben und hat sich der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten angeschlossen, die durch die Verkündigung der Drei-Engelsbotschaft versucht, die Menschheit durch folgende entscheidende Themen auf die Wiederkunft Jesu vorzubereiten:


Und wann schließen Sie sich der Adventbewegung an?



01.01.2012 Kommt der Weltuntergang Ende 2012?

Weltuntergang 2012Im Jahr 2012 endet angeblich der Kalender der Mayas. Und Hollywood, d.h. Roland Emmerich, hat eigens dafür einen Katastrophenfilm produziert, in dem behauptet wird, dass auch die Bibel den Untergang vorhersagt. Und nicht wenige Menschen machen sich ernsthafte Gedanken darüber, ob tatsächlich das Ende bevorsteht. Steht in der Bibel tatsächlich etwas über 2012 geschrieben?

Interessant ist, dass Gott bei den ganzen Katastrophenfilmen, wenn überhaupt, eher eine untergeordnete Rolle spielt. Meist sind es kosmische Ereignisse, die die Existenz der Menschheit bedrohen. Auch die Bibel erwähnt ein ähnliches Szenario:

Offenbarung 16,20.21 Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden. Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß.

Diese hier erwähnte Plage ist Teil der sieben letzten Plagen, die über die Welt ergehen, bevor Jesus wiederkommen wird. Vor der Ausgießung dieser Plagen (vgl. Offenbarung 15/16) wird die Gnadenzeit enden. Die Gnadenzeit ist den Menschen von Gott gegeben, um die Möglichkeit zu haben, das Geschenk des ewigen Lebens durch Jesus Christus anzunehmen. Da die Bibel gemäß Matthäus 24,36 den genauen Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu nicht nennt, ist die Aussage in Roland Emmerichs Film, dass die Bibel ebenfalls das Ende für 2012 vorhersagt, definitiv falsch! Die Bibel nennt keinen Zeitpunkt, dafür aber Zeichen, anhand derer wir erkennen können, wie weit die Zeit schon vorangeschritten ist. Während sich viele Zeichen bereist erfüllt haben (vgl. Zeichen der Endzeit), steht doch eines der bedeutendsten Zeichen noch aus:

  • Das Sonntagsgesetz

Offenbarung 13,15 besagt, dass von den USA ausgehend ein Gesetz erlassen wird, dass die Heiligung des Sonntags vorschreiben wird. Dieses Gesetz wird nach und nach in der sogn. christlichen Welt übernommen werden und wird daher zur letzten großen Entscheidung führen, der sich jeder Mensch stellen muss: Entweder das Halten der Gebote Gottes oder die Annahme des Malzeichen des Tieres. Von daher sollten wir sehr sorgfältig die Entwicklung des amerikanischen Wahlkampfs und die Entwicklung innerhalb Europas, besonders der europäischen Verfassung, beobachten. Denn die Sonntagsbewegung, welche bereits in vollem Gange ist, wird auch in Deutschland nicht vor der Politik halt machen.

Ob 2012 bereits Jesus wiedergekommen sein wird, dürfte unwahrscheinlich sein, da sich noch etliche Zeichen nicht erfüllt haben. Ob 2012 bereist das Sonntagsgesetz kommen wird, ist schon viel wahrscheinlicher. Aber unabhängig davon, ob es schon dieses Jahr oder erst nächstes Jahr oder erst in 2020 kommen wird, das Sonntagsgesetz wird kommen! Die biblische Prophetie lässt daran keinen Zweifel. Doch leider wird der Wille Gottes, welcher in den 10 Geboten deutlich wird, dabei keine Rolle spielen. Deshalb wird es ein dirkekter Angriff gegen Gott und gegen Jesus darstellen, der aufgrund unserer Übertretungen der Gebote Gottes ans Kreuz ging. Daher liegt es an uns, die Bibel sorgfältig zu studieren, um bei der bevorstehenden Entscheidung sich für die richtige Seite zu entscheiden: für Gott!



16.03.2011 Erdbeben + Tsunami in Japan

Am Freitag, den 11. März, ereignete sich in Japan ein schweres Erdbeben mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur. Viele Menschen verloren innerhalb weniger Sekunden ihr Leben oder ihren Besitz. Und wäre das nicht schon genug Leid, haben die Menschen in dieser Region auch noch mit Versorgungsengpässen und mit der nuklearen Bedrohung durch zerstörte Kernkraftwerke zu kämpfen.

Unser Mitgefühl gilt daher allen Betroffenen, weil uns solche Naturkatastrophen immer wieder deutlich machen, wie zerbrechlich das Leben sein kann. Manch einer wird sich daher vielleicht auch folgende Fragen stellen:

  • Wo ist Gott in solchen Situationen?
  • Warum lässt Gott all das geschehen, wenn er doch angeblich die Menschen liebt?
  • Wenn es einen Gott gibt, warum nimmt das Leid durch Katastrophen in den letzten Jahren enorm zu?

Und dann scheint es auch noch Trittbrettfahrer der Apokalypse zu geben, die solche Ereignisse immer benutzen, um zu behaupten, das Ende sei nahe:

Matthäus 24,3.6.7 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? [..] Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.

Für manche Menschen sind solche Aussagen nichts als religiöser Fanatismus. Aber was, wenn es doch stimmen sollte? Was, wenn das, was Gott durch die Bibel ankündigte, sich derzeit vor unseren Augen erfüllt?

Erleben wir nicht, wie sich im Nahen Osten die Völker erheben? Können wir nicht, wie in Offenbarung 17 angekündigt, erleben, wie sich Religionen durch die Ökumene und das Projekt Weltethos vereinen und die Welt globalisiert? Erleben wir nicht, wie in Offenbarung 13 angekündigt, wie sich Amerika von einer einst christlichen Nation in eine globale Kriegsmacht verändert hat? Sollte sich daher nicht auch das größte vorhergesagte Ereignis erfüllen? Die Wiederkunft Jesu?

Aber wie soll Gott uns Menschen davor warnen, dass die Gnadenzeit einmal enden wird? Wie soll Gott uns Menschen zum Nachdenken darüber bringen, dass ein Leben ohne Gott letztendlich am Ziel vorbei und in die ewige Verlorenheit führt? Wie kann Gott die Menschen aufrütteln, dass sie das Geschenk des ewigen Lebens durch seinen Sohn Jesus Christus doch noch annehmen? Vielleicht dadurch, indem er der Erde seinen Segen entzieht?

In dem Buch "Patriarchen und Propheten" schrieb eine christliche Autorin bereits vor über 100 Jahren folgende Worte:

"Es steht uns eine Zeit bevor, in der die Welt mit einem Leid erfüllt sein wird, das kein menschliches Mittel heilen kann. Der Geist Gottes zieht sich zurück. Unglücksfälle zu Wasser und zu Lande ereignen sich in schneller Folge. Wie oft hören wir von Erdbeben und Wirbelstürmen, von Verheerungen durch Feuer und Hochwasser mit großen Verlusten an Menschenleben und Sachwerten! Anscheinend sind diese Unglücksfälle nichts als unberechenbare Ausbrüche aufrührerischer, ungezügelter Naturgewalten, die sich der menschlichen Herrschaft entziehen; in Wirklichkeit aber können wir an ihnen Gottes Absicht erkennen. Sie gehören zu den Mitteln, deren Gott sich bedient, um die Menschen auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen."

Wir müssen uns darauf einstellen, dass das Leid in dieser Welt zunehmen wird. Weil wir Menschen den Schöpfer des Himmels und der Erde zum größten Teil leugnen und ablehnen, bekommt Satan, der Urheber des Leids, immer mehr Einfluss auf dieser Welt. Aber bei all dem Leid dürfen wir dennoch wissen, dass Jesus seinen Nachfolgern in diesem letzten Abschnitt der Weltgeschichte uneingeschränkt zur Seite stehen wird:

Daniel 12,1 Zu jener Zeit [des Endes] wird Michael [=Jesus], der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.




04.09.2010 Zufall? Oder der Anfang der Wehen?

Zukunft?
  Erdbeben in Haiti, Chile und in Neuseeland. Überschwemmungen in China und Pakistan. Vulkanausbruch auf Island, Kolumbien und Sumatra. Verheerende Waldbrände in Russland. Ölkatastrophen im Golf von Mexiko und in China. Dazu noch wirtschaftliche und politische Instabilität in vielen Teilen der Welt wie z. B. in Griechenland und Spanien. Alles nur Zufall?

Für viele Menschen sind diese Dinge, die sich alle bisher in diesem Jahr zugetragen haben, nur zufällige Ereignisse. Für andere dagegen sind sie Vorboten unheilvoller Ereignisse. Wer aber hat Recht?

Jesus selbst sagte etwas ganz Erstaunliches zu diesem Thema:

Matthäus 16,2.3 Aber er antwortete und sprach: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen; könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?

Können wir die Zeichen der Zeit richtig beurteilen? Und wenn ja, wie? Sind diese gewaltigen Dinge, die sich derzeit auf unserer Erde ereignen, Teil von etwas Größerem? Und hat das etwas mit meinem Leben zu tun? Oder erleben wird derzeit nur eine vorübergehende Laune der Natur?

Jesus selbst gibt uns die Antwort:

Matthäus 24,3-8 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, daß euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen. Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen.

Die Jünger (=Nachfolger) Jesu fragten ihn nach Zeichen, die sein zweites Kommen andeuten würden. Jesus nannte darauf hin verschiedene Ereignisse:

  1. Religiöse Verführung
  2. Kriege
  3. Hungersnöte
  4. Erdbeben

Interessant an Jesu Aussage ist, dass diese Zeichen nicht das Ende der Welt bedeuten. Sie werden passieren, aber "es ist noch nicht das Ende da". Die Menschheit wird sich also nicht durch einen Krieg selbst zerstören. Dennoch sind sich viele Wissenschaftler darin einig, darunter Epidemiologen, Biologen, Demographen, Meteorologen und Pharmakologen, dass in den nächsten Jahren enorme Schwierigkeiten auf die Menschheit zukommen werden. Während die Weltbevölkerung unaufhaltsam wächst, nimmt die globale Nahrungsmittelproduktion ab. Durch Wetterextreme, entweder zu viel Regen oder gar keiner, werden Ernten und ganze Landstriche vernichtet. Hungersnöte und Seuchen sind die Folge.

Aber es ist nicht das Ende. Es ist erst der Anfang. Es ist der Anfang der Wehen! Es sind Vorboten eines viel größeren Ereignisses:

  1. Die Wiederkunft Jesu!

Während viele die Zeichen der Zeit nicht erkennen, andere sie falsch deuten und selbst Christen gemäß Matthäus 24,48 sagen, dass Jesus noch lange nicht kommt, erkennen doch einige, weil sie die Bibel kennen, dass das zweite Kommen Jesu Christi unmittelbar bevorsteht.

Die entscheidenden Fragen lauten:

  1. Sind Sie bereit?
  2. Können Sie der Verführung entgehen?

In der Bibel finden Sie wichtige Antworten auf diese Fragen. Vor allem die prophetischen Bücher Daniel und Offenbarung der Bibel geben Ihnen die nötige Hilfe für die vor uns liegende Zeit. Die Zukunft wird sein, was Sie erwarten!



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